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Wiener Bauhütte. -

Mitteilungen der Architektenvereinigung ´Wiener Bauhütte´. 1917-1918. Band 33. Heft 3.

Selbstverlag, Wien., 1917.
11 Bll., 1 unnummer., S. 21-30., Imperial, illustr. Orig.-Brosch. m. losen Bll.

VIE5452

Illustration auf Titelblatt gezeichnet von Clemens Holzmeister und Armand Weiser. - Auf dem ersten Blatt finden sich teils detaillierte Beschreibungen und Erklärungen zu den abgebildeten Bauwerken. - Lichtdrucke von Max Jaffé, Wien. - 21, Reiseskizzen aus Belgien. Von Arch. Julius Schulte, Wien. 22, Jonisches Kapitäl vom Vorplatz der kleinen Propyläen Eläusis. Von Professor Dr. Dell, k.k. Technische Hochschule, Brünn. 23, Kapitäl vom Tempel der Athene Polias zu Priene. Von Prof. Dr. Dell, k.k. Technische Hochschule, Brünn. 24, Pfarrhof in Krieglach im Mürztal, Steiermark. Von Architekt Baudirektor Hermann Müller, Wien. 25, Abtstab aus dem Augustinerstift St. Thomas in Brünn. Aufnahme von Architekt k.k. Baurat A. Franz, Brünn. 26, Reiseskizzen aus Spitz an der Donau. Von Architekt k.k. Baurat Rudolf Pichler, Wien. 27, Reiseskizzen aus Tirol. Von Architekt Klemens Holzmeister, Wien. 28, Einzelheiten von der Orgel zu St. Petri in Lübeck. Von Architekt Julius Kubik, Wien. 29-30, Kirche in Wien, Fünfhaus, Querschnitt. Aus dem vom Stadtbauamtsarchiv in Wien freundlichst überlassenen Nachlasse des Dombaumeisters Oberbaurat Professor Friedrich Freiherrn von Schmidt. - Die Wiener Bauhütten, der Werkstättenverband des gotischen Kathedralenbaus in Wien, gab es seit dem Hüttentag zu Regensburg am 15. April 1459 und war für die südöstlichen Gebiete zuständig. Um 1460 verlor die Wiener Bauhütte ihre überragende Stellung. Die Wiener Architektenvereinigung ´Wiener Bauhütte´ publizierte ab 1862 eine Monatsschrift, in der Architekturstudenten der ´Akademie der vereinigten Künste´ (heute: Akademie der bildenden Künste Wien) unter der Leitung von Friedrich von Schmidt (1825?1891) Bauzeichnungen und Bauaufnahmen anfertigten. Die Blätter zeigen meist mittelalterliche Kirchen und Baudenkmäler Österreichs und Italiens samt deren Ausstattungsstücke und Details, wie etwa Grabdenkmäler, Möbel, Türen oder Fensterbeschläge - daher vermutlich der nachempfundene Name der Architektenvereinigung. Die Pläne dienten vermutlich als Grundlage für die Restaurierung. - Äußerlich lichtrandig, mit Besitzetikett auf Titelblatt, sonst gut erhalten.

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