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Lehmann-Rußbüldt, Otto:

Der Krieg als Geschäft.

Nebelhorn-Verlag, Berlin., o.J. (1933).
31 S., 8°, ill. OBrosch.

BER88757

Seltene 1. Aufl. Herausgegeben von der Deutschen Friedensgesellschaft/Bund der Kriegsgegner. Kurz nach der Machtübertragung an die Nazis erschienene antimilitaristische Schrift. Enthält u.a.: 1. Worin besteht das Wesen von Krieg und Waffe? 2. Was an der Waffe verdient wird? (...) 7. Die blutige Internationale. (...) 9. Die Rüstungsindustrie und die Rüstungsarbeiterschaft der Welt 10. Die weltpolitische Bedeutung der Rüstungsindustrie. Der gelernte Buchhändler Lehmann-Rußbüldt (1873-1964) gehörte im Ersten Weltkrieg zu den Mitbegründern des Bundes Neues Vaterland, der nach dem Krieg in die Deutsche Liga für Menschenrechte umbenannt wurde. In der Weimarer Republik gehörte er zu den führenden Vertretern der deutschen Friedensbewegung. Von 1922 bis 1926 war er Generalsekretär der Deutschen Liga für Menschenrechte. 1933 emigrierte er in die Niederlande und anschließend nach Großbritannien. Lehmann-Rußbüldt gehörte zu den 33 Deutschen, die am 23. August 1933 auf der ersten Ausbürgerungsliste der Nationalsozialisten standen. Im Exil arbeitete er für deutsche Emigrantenzeitungen und gab von 1941 bis 1946 den Rundbrief des Flüchtlings heraus. 1951 kehrte er nach Deutschland zurück. 1962 war er der erste Träger der Carl-von-Ossietzky-Medaille, die seitdem jährlich von der Internationalen Liga für Menschenrechte verliehen wird. - Umschlag lichtrandig und am Rücken brüchig, sonst guter Zustand.

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