

Linkeck.
Nr. 3a.
linkeck-verlag, Berlin 44., 1967.
8 S., Fol.
BER63831
(Jenrich VII.1.1. / 211; Pasterny/Gehret II, S. 77). Untergrund-Zeitung im subversiven Layout der antiautoritären APO-Linken. Aus dem selbsternannten ?Parasitären Lager? hg. v. der ?Linkeck-Kommune? um Bernhard Fleischer, Bernd Kramer und Hartmut Sander. Der Linkeck-Verlag war Mitglied des ?European Underground Press Syndicate?. Von 1967 bis 1969 erschienen insgesamt 10 Nrn. dieser Anarcho-Postille. Die Nr. 3a war eine Variante der Nr. 3, die zum 1. Mai mit einem provokanten Hakenkreuz aufmachte, was in der Redaktion nicht auf einhellige Begeisterung gestoßen war. Während die Mitglieder aus der Potsdamer Kommune die Redaktion verließen, schraubte die verbliebene Redaktion mit einem neuen Titelblatt die Provokationsskala mit einer Adaption eines Landserheftes noch weiter. Dazu untertitelt: ?Feldwebel Langhans?. Zum Feldwebel hatte es der wackere Rainer Langhans in seinem Grundwehrdienst allerdings nicht gebracht. Wahlweise in Rot gehaltenes Expl. (mit mittiger Knickfalte und Ausrissen auf dem Titelblatt) oder Version in s/w (ohne Knickfalte).
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