

Segall, Lasar. - Staatliche Kunsthalle Berlin (Hrsg.):
Lasar Segall 1891-1957. Malerei. Zeichnungen. Druckgrafik. Skulptur.
Staaliche Kunsthalle Berlin., (1990.)
287 S. Mit zahlr., teils farb. Abb., 4°, Orig.-Broschur.
KNE31714
´Lasar Segall galt, wenn auch nur für wenige Jahre, als einer der wichtigsten jüdischen expressionistischen Maler in Deutschland. [...] Durch die Entscheidung Europa zu verlassen und seinen Wohnsitz nach Brasilien zu verlegen, wurde die künstlerische Entwicklung Segals entscheidend beeinflußt. Szenen des brasilianischen Lebens finden Eingang in sein Werk, sein Stild wird ruhiger und sachlicher, die Farben scheinen direkt den sonnendurchfluteten Lanschaften Brasiliens entnommen. In den 30er und 40er Jahren entstehen große Werke zu den Themen Rassenhaß, Emigration und Krieg. In Deutschland wurden in diesen Jahren seine Bilder aus Museen entfernt. Segall galt als ´entarteter Künstler´, sein Bild ´Purimsfest´ hing in der Münchner Ausstellung ´Entartete Kunst´ 1937 neben Marc Chagalls ´Rabbiner´.´ (Vgl. Vorwort in diesem Band.) - Mit einer Signatur Mauricio Segalls vom 15.03.1990 mit beiliegender Einladung zur Ausstellungseröffnung. - Broschur minimal berieben, sonst gut erhalten.
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