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Wiener Bauhütte. -

Mitteilungen der Architektenvereinigung ´Wiener Bauhütte´. 1917-1918. Band 33. Heft 6.

Selbstverlag, Wien., 1917.
8 Bll., 1 unnummer., S. 52-53, 55, 56, 58, 59, 60., Imperial, illustr. Orig.-Brosch. m. losen Bll.

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Illustration auf Titelblatt gezeichnet von Clemens Holzmeister und Armand Weiser. - Auf dem ersten Blatt finden sich teils detaillierte Beschreibungen und Erklärungen zu den abgebildeten Bauwerken. - Lichtdrucke von Max Jaffé, Wien. - 52-53, St. Pöltner-Hof in Joching an der Donau. Reiseaufnahmen der Architekturschule an der technischen Hochschule in Wien, unter Leitung von Professor Hofrat Karl Mayreder. 55, Skizzen aus Brescia. Aufgenommen von der Bauschule an der technischen Hochschule in Wien im Jahre 1879. 56, Grabkreuze aus Tirol. Aufgenommen von Peter von Stadl in Hall, Tirol. 58, Reiseskizzen aus der Wachau - Dürrenstein. Aufgenommen von Architekt Baurat Rudolf Pichler, Wien. 59, Altarkreuz aus dem Stiftungshause in Wien. Aus dem vom Stadtbauamtsarchiv in Wien, freundlichst überlassenen Nachlasse des Dombaumeisters, Oberbaurat Prof. Friedrich Freiherr von Schmidt. 60, Kandelaber und Sakristeiglocken ebendort. Aus dem vom Stagtbauamtsarchiv in Wien, freundlichst überlassenen Nachlasse des Dombaumeisters, Oberbaurat Prof. Friedrich Freiherr von Schmidt. - Die Wiener Bauhütten, der Werkstättenverband des gotischen Kathedralenbaus in Wien, gab es seit dem Hüttentag zu Regensburg am 15. April 1459 und war für die südöstlichen Gebiete zuständig. Um 1460 verlor die Wiener Bauhütte ihre überragende Stellung. Die Wiener Architektenvereinigung ´Wiener Bauhütte´ publizierte ab 1862 eine Monatsschrift, in der Architekturstudenten der ´Akademie der vereinigten Künste´ (heute: Akademie der bildenden Künste Wien) unter der Leitung von Friedrich von Schmidt (1825?1891) Bauzeichnungen und Bauaufnahmen anfertigten. Die Blätter zeigen meist mittelalterliche Kirchen und Baudenkmäler Österreichs und Italiens samt deren Ausstattungsstücke und Details, wie etwa Grabdenkmäler, Möbel, Türen oder Fensterbeschläge - daher vermutlich der nachempfundene Name der Architektenvereinigung. Die Pläne dienten vermutlich als Grundlage für die Restaurierung. - Äußerlich lichtrandig, mit Besitzetikett auf Titelblatt, sonst gut erhalten.

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