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Konvolut.

Für und gegen K. Kraus. I. Der Pinsel. Herrn Karl Kraus gewidmet von Erwin Rosenberger. II. Im Fackelschein. Politisch-literarische Wochenschrift. Hrsg. Justinian Frisch. 12. October 1901. III. Im Feuerschein. Politisch-literarische Wochenschrift. Hrsg. Justinian Frisch. 9. November 1901. IV. Im Feuerschein. Politisch-literarische Wochenschrift. Hrsg. Justinian Frisch. 21. December 1901.

Selbstverlag, Wien. - Frisch, Wien., [1899.] - 1901.
36 S. - 24 S. - 22 S. - 22 S., 8°, Halbkunstlederbd. m. goldgepr. Rückentitel.

VIE7788

Vier Hefte zusammengebunden unter dem Titel ´Für und gegen K. Kraus´ bestehend aus einem Heft des Pinsels (Hrsg. Erwin Rosenberger), einem Heft des Fackelscheins sowie zwei Heften des Nachfolgers Im Feuerschein (Hrsg. Justinian Frisch). - Sowohl Rosenberger als auch Frisch waren - in unterschiedlichem Ausmaß - mit Kraus in Auseinandersetzung wegen urheberrechtlicher und verlagsrechtlicher Konflikte. Interessant ist hier zur erwähnen, dass Rosenberger die Druckschrift aus Bewunderung für Kraus verfasst und die Titelillustration deshalb der der Fackel nachempfunden hatte; sowie dass Justinian Frischs Vater Moriz Frisch mit der Druck- und Verlagsanstalt ,Vorwärts? Frisch der erste Verleger der Fackel gewesen war. - Als Kraus 1901 eine mehrmonatige Erscheinungspause der Fackel verkündete, gründete Justinian Frisch Die neue Fackel, die am 12. Oktober als Im Fackelschein und danach bis 1903 als Im Feuerschein veröffentlicht wurde. Aus den jahrelangen Gerichtsverfahren (die in den beiden Publikation sehr genau publiziert wurden) gingen Vater und Sohn Frisch als die Verlierer hervor. (Hall, Murray G: Verlage um Karl Kraus. In: Kraus Hefte, Heft 26/27, Juli 1983, S. 2?31.) - Mont. Exlibris von E. Starkenstein, wobei es sich um den tschechoslowakischer Pharmakologen handeln könnte, der 1942 in Mauthausen ermordet wurde. Blätter hefteweise stockfleckig, insgesamt sauber. Gut erhalten.

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