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Neue Erde.

Eine Wochenschrift für kulturellen Sozialismus. Herausgeber: Max Ermers. In Gemeinschaft mit Dr. Karl Frank, Gertrud Mira, Ludwig Neumann, Dr. Käthe Pick. I. Jahrgang.

Neue Erde, Wien., 1919.
540 S., Gr.-8°, Orig.-Brosch.

VIE7773

Kompletter erster Jahrgang der Neuen Erde, 36 Hefte in 28 Nummern. Beigelegt ist das 1./2. Heft des 2. Jahrgangs von 1920. - Die Neue Erde wurde von März 1919 bis August 1920 in der gleichnamigen Verlagsgenossenschaft von Max Ermers (d.i. Maximilian Rosenthal) als ´Zeitschrift des aktivistisch-linken Flügels innerhalb der Wiener Sozialdemokratie´ herausgegeben. Die Genossenschaft publizierte auch die Sowjet. Kommunistische Monatsschrift (Hrsg. Otto Kaus); Revolution. Wochenschrift an alle und einen (Hrsg. Karl F. Kocmata); Der Anarchist. Das Blatt der Anarcho-Sozialisten und revolutionären Antimilitaristen (Wien) (Hrsg. Heinrich Holz-Reyther). (vgl. Murray G. Hall: Österreichische Verlagsgeschichte 1918?1938. Band 2. Geschichte des österreichischen Verlagswesens. Wien: Böhlau 1985) - Das Spektrum der Wochenschrift war vor allem 1919 sehr breit und beinhaltete u.a. Beiträge zu den Themen Rätesystem und Sozialisierung (Otto Neurath, Ludwig Neumann), Siedlungsbewegung (Franz Oppenheimer), Bolschewismus und neuer Mensch (Adele Jellinek) sowie Beiträge von u.a. Käthe Pick, Josef Popper-Lynkeus u. Karl Polány. - Die Neue Erde erschien ab dem 12. Heft mit dem Untertitel Kultursozialistische Wochenschrift sowie ab dem 33. Heft als Halbmonatsschrift. - Die Hefte sind durchgehend verfärbt, hefteweise fleckig, mit wenigen Anstreichungen u. Randläsuren. Gut erhalten.

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