

Färber, Heinrich:
I. Teil: Die Irrlehre Silvio Gesells. (Die natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld.) II. Teil: Die richtige Zinslehre. Das ´Schwundgeld´ - ein Spielzeug. Die Freiwirte auf Irr- und Abwegen.
Der Ergokrat, Wien., [1997.]
30 S., Kl.-8°, Orig.-Brosch.
VIE5951
Nachdruck der Ausgabe von 1934. - Mit einem Besitzstempel von Der Ergokrat. - Heinrich Färber (1864-1941) war ein österreichischer Nationalökonom und Begründer der Ergokratie, einer alternativen Wirtschaftstheorie. Die Ergokratie ist die Lehre von der gerechten Verteilung. Hauptübel der bestehenden Wirtschaftsordnung ist demnach ein ganzes Bündel von Merkmalen, wie Inflation, Zinssystem, das ungeregelte Geldanlegen, die grenzenlosen Kreditierungen, das monetaristische, ungerechte und ineffiziente Steuersystem, das Geldhorten im großen Stil, die künstlich erzeugten Staatsdefizite und die mutwillig herbeigeführten Staatsschulden. Färbers Kapitalismuskritik fand Anklang bei Anhänger:innen sowohl linker als auch rechter Parteien. In Österreich trat bei der Nationalratswahl 1949 eine Partei namens Vierte Partei (Ergokraten) an, die den Einzug ins Parlament verfehlte. - Gut erhalten.
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