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Ärztegruppe Westberlin für eine Ausreichende Medizinische Versorgung in den Haftanstalten:

Medizin als Strafe. Erfahrungen aus dem Strafvollzug.

AG SPAK Publikationen, Berlin., 1977.
151 S., Ill., 8°, OKart.

BER84604

Die Ärztegruppe Westberlin für eine Ausreichende Medizinische Versorgung in den Haftanstalten gründete sich im März 1974, als die schlechte medizinische Unterversorgung der RAF Gefangenen Katharina Hammerschmidt (1943 - 1975) bekannt wurde und sie wenig später an Krebs verstarb. Ihr Rechtsanwalt Otto Schily erstattete nach ihrem Tod Anzeige gegen die Anstaltsärzte wegen versuchten Mordes, die Anklage wurde jedoch abgeschmettert. Später wurde jedoch bekannt, dass die Anstaltsärzte wissentlich den Tumor am Hals übersehen hatten. Die Ärztegruppe Westberlin, die sich auf Grund dieses Vorfalls gründete, setzte sich zum Ziel, mangelhafte medizinische Versorgung von Gefangenen in die Öffentlichkeit zu bringen und gleichzeitig als Vertrauensärzte für Gefangene medizinische Hilfe zu geben. (= Materialien der AG SPAK ; 30). - Guter Zustand.

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