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1,1a Warburg, [Aby] u.a.:

Maschinengeschr. Protokoll mit eigenh. Unterschirften des Protkollführers Rautenberg. Hamburg, 28. XII. 1917. 4 Seiten, Foliobogen gefaltet zu 4°.

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KNE41518

Warburg war gemeinsam u.a. mit dem Direktor der Hamburger Kunsthalle, Gustav Pauli, sowie dem späteren ersten Denkmalpfleger Hamburgs und damaligen Mitarbeiter am Museum für Kunst und Gewerbe, Richard Stettiner, als Gutachter beauftragt. Ebenso beteiligt war der Baudirektor und Freund Warburgs Fritz Schumacher. Geklärt sollte die Frage werden, welche Bronzedenkmäler in Hamburg für die Rüstungsindustrie eingeschmolzen werden könnten und welche ?so hohen Kunstwert oder geschichtlichen Wert besitzen, daß sie erhalten bleiben müssen.? Alternativ gab es noch eine Mittelkategorie, nach der das Einschmelzen möglich sein sollte, wenn ?das Modell noch vorhanden ist oder beschafft werden kann.? - Zur Auseinandersetzung zwischen Pauli und Warburg kam es im Hinblick auf das Schiller-Denkmal von Julius Lippelt und Carl Börner. Während Pauli die Bronze für ?künstlerisch entbehrlich? hielt, argumentierte Warburg geschickt politisch damit, dass Schiller historisch im 19. Jahhrundert als ?Symbol deutscher Einheit? zu verstehen sei. Während Pauli das Argument nicht als ?stichhaltig im Sinne der vom Kriegsministerium gestellten Fragen? anerkannte, ?traten dagegen? die ?übrigen Mitglieder? Warburg bei, womit das Schiller-Denkmal bestehen blieb. - Ein weiteres Exemplar des Protokolls befindet sich im Warburg-Archiv, London. - Zu vier Seiten (4°) gefalteter Folio-Bogen. - Neben dem Falz noch eine vertikale und eine horizontale Knickspur. - Sehr gut erhalten.

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