

Kropotkin, Peter:
Der Anarchismus in Russland.
Der freie Arbeiter, Berlin., 1905.
16 S., 8°, OBrosch.
BER92164
(Bock, S. 307; Hug, S. 150; Burazerovic 771-771a). Erschien im Verlag des Berliner Anarchisten Rudolf Oestreich. Mit einer Vorbemerkung von Pierre Ramus. Kropotkin sieht das revoltierende Volk im russischen Zarismus auf einem anarchistischen Weg: ?Die Revolution des Volkes in Russland wird immer anarchistisch in ihren Tendenzen sein: sie wird nicht auf dem halben Wege stehen bleiben, wie es die Theoretiker wünschen, welche sich beeilen, vorzuschreiben: bis hierher und nicht weiter! ? und mit ?ihrem weiter? meinen sie immer jenen Zeitpunkt, wo die Macht des Staates übergeht in die Hände ihrer Partei.? Zur Methode des Terrorismus, also der ?Propaganda der Tat?, nimmt Kropotkin eine taktische Position ein: ?Wir dürfen nie vergessen, dass der Terrorismus noch nicht die Umwälzung ist. [...] es ist leicht möglich, ein halbes Dutzend mächtiger russischer Fürsten, Minister und Polizeichefs zu beseitigen, ohne dass eine Umwälzung eintritt. Die Aufgabe des Anarchismus einzig und allein, also ausschließlich, im Terrorismus zu erblicken, ist ebenso unsinnig, wie den Terrorismus in Russland vollständig zu verwerfen, wie es von Seiten der ?Iskra? geschieht. Das Vorspiel ist freilich noch nicht das Drama.? - Deckel abgetrennt, Broschüre randrissig, Text ist mit Anstreichungen versehen.
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